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Glosse
Kollektive Raumerzeuger

Spaceship Earth revolutionierte 1969 in der Architektur die Sichtweise auf unseren Planeten. Buckminster Fullers Forderung, die Erde als Raumschiff zu behandeln, das auf seiner Reise durch das Universum nur Bestand hat, wenn Hülle und Boden gewartet und gepflegt werden, gilt heute als eines der ersten großen Manifeste zum Schutz der ökologischen Umwelt. 
Beim Bauen hat die Rückbesinnung auf natürliche Materialien und traditionelle Fertigungstechniken mittlerweile große Bedeutung. Neue Methodiken konnten durch die in mikrobiologische Bereiche vorgedrungene Forschung und die daraus gewonnenen Erkenntnisse entwickelt werden. Die Bionik nimmt sich die Natur zum Vorbild. Spinnennetze, Bienenwaben, Blätter, Eierschalen wurden die Grundlagen für Leichtbauweisen, atmungsaktive Wände oder platzsparende Wohnraumkonzepte.

Der Politische Architekt: Die Verantwortung von Architektur und ihr Einfluss auf die Gesellschaft. Ein Auszug der 2014 erschienenen Diplomarbeit Alexander Poschners.

Ökologischer Fußtritt. 2010 setzt sich Willi Hengstler essayistisch im SonnTAG 314 mit Biopolitik auseinander.

Konkrete Utopie. An radikale Programme Grazer Architekturstudenten in den späten 1960ern erinnert 2013 Konrad Frey. 

Verfasser / in:

Emil Gruber

Datum:

Mon 29/06/2015

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Von 1. Juni bis 30. September 2015 findet der erste steirische Architektursommer statt. GAT nimmt mit dem Projekt A Tempo – Die mobile High Definition Baustelle teilKollektive Raumerzeuger ist der zehnte Clip der Serie.

Konzept & Grafik: Norbert Rusz
Text: Emil Gruber
Videoclips: Nico Schrenk
Musik: Norbert Rusz

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